Verbandsgeschichte

Stimmungsbild Ballons

Chronik SMV (1910 - 2014)


 

2017 verlässt uns unser jahrelanger Förderer und unser Ehrenpräsident Erwin Vock für immer. Trotz bereits länger dauernden Krankheit hat er sich bis zum Schluss für unseren Verband und für die Anliegen von uns Markthändlern mit Leib und Herz eingebracht. Die Fortschritt scheint immer schneller zu gehen: bereits muss unser Marktkalender komplett neu gestaltet werden. Diese neue Homepage erfreut unsere professionellen Mitglieder ungemein; das Instrument erleichtert die Verwaltung und die Anmeldungen genauso wie die Arbeit der Marktchefs. Solche Investitionen können nur im Verbund angepackt werden; Der Schaustellerverband reduziert den Redaktionsteil in unserer Marktzeitung aus Kostengründen auf jeden 2. Monat. Auch unser Verband muss sparen, deswegen wechseln wir auch die Druckerei.   

 

2016 Nach längerem Nachgeben des Euros zum Schweizer Franken und massiven Stützkäufen durch die SNB erfolgt mitte Januar der Frankenschock: Obwohl noch im Dez. 2014 durch den Bundesrat versprochen, den Franken mit allen Mitteln zu schwächen und Euros in unbeschränkter Höhe zu kaufen, hebt der Bundesrat am 15.01.2016 die Wechselkursbarriere zum Euro auf; Der Euro fällt innert weniger Stunden auf 1:1 zum Sfr.; Das führt zu einem richtig gehenden Kaufrausch der Schweizer ennet der Grenze; Kaufkraft welche auch uns Markthändlern massiv fehlt. Im Juni denkwürdige Audienz der Schausteller & Markthändler beim Papst in Rom; Unser Pfr. Adrian Bolzern leitet eine ansehnliche Gruppe an Markthändlern und Schaustellern aus der Schweiz nach Rom, wo insgesamt gegen 6000 weitere Schausteller und Markthändler aus ganz Europa durch den hl. Vater Franziskus empfangen werden. Leider wurde die Fahne der Ostschweizer Sektion auf dem Flug derart malträtiert, dass am Zirkusgottesdienst 2016 der Fähnrich ohne Fahnen einmarschieren musste. Dafür trägt diese Fahne jetzt eine besondere Stickerei über den Papstbesuch.

2015 Die Angst vor Unwetter führt zu einer historischen Absage des 1.Mai Marktes in Laufen BL. Das tatsächliche Wetter zeigte sich dann am 1. Mai überaus freundlich, doch der Markt war bereits abgesagt und die Verdienstmöglichkeit dahin. Segen oder Fluch der neuen Technik. Eine weitere Statutenänderung muss an die Hand genommen werden, um die Rechtssicherheit für die Sektionen wieder herzustellen.Aufgrund schlechter Erfahrungen (Verwüstungen & Verunreinigungen, besonders in der Nacht) an der letztjährigen OLMA wird durch unsere Vorstände ein runder Tisch ins Leben gerufen,  wo sich alle Markt-Verantwortlichen für Massnahmen zum Schutz unseres Materials treffen. Diese Massnahmen zeigen bereits im Herbst gute Resultate und sollen auch in den kommenden Jahren weitergeführt werden.  Massive Marktgebührenerhöhungen (von z.T. 100% z.B. Seengen) belasten die Ergebnisse unserer Markthändler in sonst schon schwierigen Zeiten. Fehlende Marktchefs selbst in grossen Marktgemeinden führen zum Einsatz von weiteren Marktchefs aus unserem Sektionen, z.B.: Frauenfeld, Lenzburg usw. und unterstreichen damit die Wichtigkeit unseres Verbandes. Eine APP wird eingeführt, damit der Marktkalender auch auf Handys im vollen Umfang abgerufen werden kann. Die Technik geht auch am alten Kulturgut Markt nicht spurlos vorbei.

 

2014 Im Onlinemarktkalender können sich Mitglieder neu einloggen und Marktanmeldungen per Internet tätigen. Über 600 Marktorte und mehrere tausend Markttage sind erfasst. Seit Juni ist für Marktbesucher eine Applikation der Marktdaten für Smartphones aufgeschaltet.

2013 Die GV in Thun muss ohne Fahnenweihe der neuen Vereinsfahne der Sektion Bern-Biel abgeschlossen werden. Die Fahne wurde zu spät durch die Post zugestellt. Die Marktzeitung bekommt Aufwind. Seit der Februar-Ausgabe erscheint sie mit integrierter Schaustellerzeitung. Auch ist der Druck von der Druckerei Wallimann zu Ast & Fischer nach Wabern verlegt worden. Neu wird der Verband einen Anteil von 70% an den verkauften Inseraten erhalten.

2012 Die Mitglieder der Sektionshauptversammlungen von Bern und Biel stimmen der Fusion zu und somit besteht der SMV neu noch aus den fünf regionalen Sektionen Bern-Biel, Nordwestschweiz, Ostschweiz, Zentralschweiz und Zürich. Nach knapp 20 Jahren Tätigkeit in der Geschäftsleitung des Verbandes zieht sich Philipp Widmer zurück. Er bleibt Redaktor der Marktzeitung. Als Verbandssekretär wird Peter Hutter neu gewählt. Hiltrud Frei stellt ihr Mandat als PR-Verantwortliche zur Verfügung. Sie wird neu als Präsidentin die Sektion Ostschweiz leiten. Als ihre Nachfolgerin wird Hildegard Hirzel in den Vorstand gewählt. Neu wird ein Onlinekalender auf der Internetseite vom Marktverband aufgeschaltet.

2011 Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten, die noch nachwirken und mit der Publikation der Festschrift und einer Dokumentar-DVD nochmals hautnah erlebt werden können, tritt wieder Normalbetrieb bei den Verbandsaktivitäten ein. Die Generalversammlung wählt mit Wolfgang Häusler einen Nachfolger für den langjährigen Verbandskassier Ueli Stähli. Die Sektionen Bern und Biel nähern sich freundschaftlich derart an, dass eine Fusion zur Sektion Bern-Biel vorbereitet werden kann.

2010 Das Jubiläumsjahr startet mit einem Medienrundgang am Markt von Langnau i.E. Es folgt eine denkwürdige Generalversammlung in der malerischen Kartause Ittingen und eine grosse Jubiläumsfeier in Zürich. Bereits eine Woche später findet ein grosser Jubiläumsmarkt mitten in Zürich statt. Den Höhepunkt bildet aber der nationale Medien- und Publikumsanlass am 19. August 2010 auf dem Bundesplatz in Bern: Fest- und Marktatmosphäre, die unter die Haut ging. Fotos und Berichte sind im Webarchiv einsehbar und bleiben in der gedruckten Festschrift zum Jubiläum ausführlich für die Nachwelt erhalten. Das Fotoarchiv auf der Webseite und die gedruckte Festschrift bieten dazu ausführliche Eindrücke.

2009 Für ein Jahr nur, sagte Erwin Vock und präsentierte an der GV in Basel einen neuen Verbandspräsidenten: Jürg Diriwächter wird den Verband über die Jubiläumsfeierlichkeiten hinaus in die Zukunft führen. Zuerst aber mussten die Vorbereitungsarbeiten zu einem sehr ambitionierten Jubiläumsprogramm geleistet werden. Als OK-Präsident konnte Hans Ruedi Ginsig gewonnen werden. Die Verbandsleitung und zahlreiche Helfer in allen Sektionen waren aufs Äusserste gefordert. Erstmals arbeitete mit Hiltrud Frei eine Fachperson für PR und Werbung in der Verbandsleitung und im OK aktiv mit. Der Webauftritt des Verbandes wurde umfassend erneuert.

2008 Ehrenpräsident Erwin Vock springt in die Bresche und führt den Verband, wie wenn er 1986 nie als Präsident aufgehört hätte. Bereits zeichnen sich die Vorbereitungen für das 100-Jahr Jubiläum ab; auf der Axalp findet widerum ein Intensiv-Seminar für die Verbandsfunktionäre statt, an welchem man einerseits die konkrete Planung der Feierlichkeiten an die Hand nahm und andererseits auch die Ausrichtung des Verbandes in die Zukunft formulierte. Die Mitglieder bestätigen an der GV die Auflösung der jahrelang geführten Sterbekasse; die Gelder werden anteilsmässig auf die sechs Sektionen verteilt.

2006 Dies ist tatsächlich der Fall: Hans-Rudolf Ginsig wird neuer Verbandspräsident. Er geht mit viel frischem Elan an die Führung des Verbandes und versucht als Erstes, die welschen Kollegen der SRCI mit dem SMV zu vereinen. Leider platzt das Vorhaben am Widerstand der Romands. Gesundheitliche Probleme des Präsidenten machen eine neue Suche auf die folgende GV notwendig.

2005 Den Zentralvorstand gibt es nicht mehr. Neu übernimmt die Verbandsleitung diese Funktion. Die Sektionen werden dabei enger in die Verbandsführung eingebunden. Damit soll der Weg vom Mitglied zur Verbandsspitze verkürzt werden und die Verbandsspitze wird rascher auf anfallende Probleme Einfluss nehmen können. Auf dem Säntis wird für 150 Teilnehmer ein Seminar für Marktbehörden und Markthändler in enger Zusammenarbeit mit der Vereinigung Nordostschweizerischer Marktbehörden (VNOSM) erfolgreich durchgeführt. Verbandspräsident Werner Wegmüller hat seinen Rücktritt angekündigt. Der designierte Nachfolger heisst Hans-Rudolf Ginsig und wird wohl ehrenvoll an der Generalversammlung von 2006 in Luzern-Seeburg gewählt werden.

2004 Auch die Sektion Ostschweiz erhält eine neue Fahne, welche in Weinfelden feierlich geweiht wird. Die Verbandsversicherung muss infolge mangelnder Nachfrage und versicherungsspezifischer Hindernisse bereits wieder fallengelassen werden. Die Personenfreizügigkeit mit den EU-Ländern hinterlässt auch auf den Warenmärkten ihre Spuren. An einem Intensiv-Seminar auf der Axalp werden die Weichen für eine umfassende Neustrukturierung der Verbandsführung gestellt.

2003 Fahnenweihe der Sektion Nordwestschweiz anlässlich ihrer Hauptversammlung in Basel. Die Generalversammlung des Verbandes wird im Grossratssaal des Basler Ratshauses abgehalten. Der Verband gibt erstmals einen Marktkalender für das Publikum heraus. Der nahe liegende Vertriebsweg über die Markthändler findet jedoch nicht genügend Unterstützung.Verbandsehrenmitglied Karl Hürlimann verlässt uns für immer.

2002 Fall der kantonalen Wanderpatente. Albert Iwert tritt als Kassier zurück und an seine Stelle wird Ueli Stähli aus Brienz gewählt. Mit ihm gewinnt der Verband einen Bankfachmann an dieser Schlüsselposition. Die Mitglieder sagen ja zum Beitritt zur Verbandsversicherungs-AG, die Versicherungsprodukte günstiger und branchenspezifischer anbieten sollte. Für Verbandspräsident Werner Wegmüller bedeutet dies einen wichtigen Schritt zur sozialen Absicherung der Mitglieder.

2001 Erneuter Aufschlag des Mitgliederbeitrages. Verbandsreformen werden eingereicht. Sektionsvorstände möchten mehr Verbandsaufgaben übernehmen und somit die Verbandsleitung auflösen. Aus Kostengründen beschliesst die GV auf dem Gurten ob Bern den Austritt des SMV aus dem Europäischen Verband der UECA. Im Zusammenhang mit dem neuen Reisendengewerbegesetz arbeitet der Verband eng mit dem Schweizerischen Gewerbeverband und den welschen Kollegen zusammen.

2000 Die Verbandsleitung bemüht sich den Auftrag, den sie von den Mitgliedern erhalten hat, durchzuführen. Das heisst, neue Strukturen innerhalb des Verbandes zu schaffen, mehr Effizienz und vermehrte Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Die GV in Luzern folgt nur teilweise den Anträgen des Zentralvorstandes. Neu besteht die Verbandsleitung aus den 3 Personen, Werner Wegmüller als Verbandspräsident, Philipp Widmer als Verbandssekretär und Albert Iwert als Verbandskassier. Durch die Jubiläumsfeier zum 90-jährigen Bestehen unseres Verbandes wird die Öffentlichkeitsarbeit einmal mehr unterstrichen. Zu den sechs bereits bestehenden Sektionsfahnen gesellt sich die neue, leuchtend rote Verbandsfahne mit Verbandsfähnrich Karl Hürlimann. OK-Präsident und Fahnengötti Erwin Vock aus Kriens hat ein weiteres mal seine Verbundenheit zu unserer Gilde geprägt.

1999 Der Druck der Marktzeitung ging von der Firma W.E. Fehr an die Druckerei Wallimann in Beromünster.

1998 Zentralpräsident Theo Fleck sah keine Möglichkeiten mehr, Vorsitzender des SMV zu sein und demissionierte. Nach zähem Ringen konnte der bewährte Ostschweizer Präsident Werner Wegmüller als Verbandspräsident gewonnen werden. Zudem übernahm der Vizepräsident lic. iur. Philipp Widmer den anspruchsvollen Posten des Verbandssekretärs.

1997 Karl Stutz legte als langjähriger Zentralkassier sein Amt nieder und ist durch Albert Iwert ersetzt worden. Ebenso gab es einen Wechsel beim Redaktor der Marktzeitung. Hans Züblin, der schon 1981-1984 dieses Amt ausübte, löste René Lips ab.

1996 Peter Stebler tritt nach zehnjähriger Amtszeit als Verbandspräsident zurück. Als Nachfolger wird Theo Fleck aus Rorschach gewählt.

1993-1995 Nicht wenige Marktorte reagieren auf die zunehmende Nachfrage für Marktstände und Marktplätze mit einer Vergrösserung des Marktareals. Bei unverhältnismässigen Erweiterungen interveniert die zuständigen Sektionen, wie auch der Verband. Beachtliche Umsatzeinbussen werden in den meisten Branchen des Markthandels gemeldet.

1992 Infolge anhaltender wirtschaftlicher Rezession drängen immer mehr Leute auf die Märkte, in der Hoffnung, sich eine Existenz aufbauen zu können. Dadurch ist die Zunahme von Neumitgliedern überdurchschnittlich hoch.

1991 Die Luzerner Herbstmesse ist in Gefahr, sie soll vom traditionellen "Inseli" auf die Allmend verlegt werden. Dafür sollte ein Volkspark auf dem Inseli entstehen. Dank aufwendigem Propagandakampf in der Luzerner Presse, geführt von der Sektion Luzern, und der IG-Messen und Märkte wird das Projekt Volkspark vom Stimmvolk an der Urne abgelehnt.

1990 Die letzte GV ist noch nicht vergessen.... Mitgliederbestand: 810 aufgeteilt in die Sektionen Basel 130, Bern 107, Biel 39, Luzern 112, St. Gallen 147, Zürich 275. Die Sektion Biel weiht ihre erste Fahne unter Margrit Asper aus Olten. Sie ist die erste Sektionspräsidentin im Verband.

1989 Amnestie für defekte Verbandstafeln. Erstellung einer Verbandsbroschüre. Erstellung einer Marktdokumentation. Ab 1. Mai Gratis-Hinweise auf unsere Märkte in der Blick-Zeitung.

1988 Drehorgelaktion auf den Märkten für die unwettergeschädigten Bergbauern.

1987 Eröffnung eines ständigen Sekretariates an der Limmatstrasse 195 in Zürich.

1986 Erwin Vock übergibt den Präsidentenstab an Peter Stebler, Birsfelden. Anita Hess aus Einsiedeln wird als erste Frau in den Zentralvorstand gewählt und übernimmt das Zentralsekretariat.

1985 75-Jahr-Jubiläums-GV in Basel. Hochrangige Persönlichkeiten gratulieren. Die Sektion Zürich organisiert aus diesem Anlass einen grossen "Nostalgie-Markt" in der Altstadt.

1983 An der Generalversammlung in Bern beehrte uns Bundesrat Dr. Kurt Furgler mit seinem Besuch und wurde vom SMV symbolisch zum Verbands-Ehrenmitglied ernannt.

1978 Werner Achermann demissioniert. Sein vieljähriges Arbeiten, seine eigenen Interessen zurückstellend, wird gewürdigt. Erwin Vock, Präsident und H.R. Ginsig, Sekretär sorgen für frischen Wind. Prozesse gegen Patentgebühren werden durchgeführt - und verloren; trotzdem positive Aspekte gegenüber den zweifelhaften Patentgebühren. Erste regionale Marktbehördenkonferenz in Thun.

1976 Am 17. September wird in grossem Rahmen die zweite Marktbehördenkonferenz durchgeführt. Hauptanliegen war die Miteinbeziehung des Verbandes in Vernehmlassungen, bezüglich Marktangelegenheiten.

1974 Neuerliche Revision der Verbandsstatuten.

1973 Am 24. August findet in Olten die erste offizielle Marktbehördenkonferenz statt. Hier wird der Grundstein für das heute sehr gute Einvernehmen mit den Marktbehörden gelegt.

1971 Erwin Vock aus Kriens löst H. Schwab als Präsident ab. W. Achermann übergibt das Redaktorenamt an Walter Hächler. Dadurch wird Sekretariat und Redaktion voneinander getrennt. Erste Meinungsumfrage in der Schweizerischen Marktzeitung.

1968 Hans Schwab wird Präsident.

1966 Adolf Lehmann wird als neuer Präsident gewählt.

1965 Schwere Existenzbedrohung durch die überall wütende Maul- und Klauenseuche. Polizeiliche Marktverbote verursachen den Markthändlern grosse finanzielle Verluste.

1963 August Koller wird als 5. Präsident gewählt.

1960 50-Jahrfeier in festlichem Rahmen am 17. Juni 1960 im Saal zu den Kaufleuten in Zürich. Erstmals wird versucht, eine schweizerische Marktbehördenkonferenz zu organisieren. Revision der Verbandsstatuten.

1958 Abspaltung der Sektion Bern. Viele Kontroversen in den verschiedenen Gremien. Mehrere Versuche, Einigkeit zu erreichen haben Erfolg.

1957 Rücktritt des Präsidenten Hermann Klötzli, welcher während dreissig Jahren das Verbandsschiff mit grosser Souveränität und Umsicht leitete. Als neuer Präsident wird gewählt: Theo Frei, Sektion Zürich.

1948 Umbenennung des Verbandes in Schweizerischer Marktverband.

1939 Gründung der Sektion Waldstätte (Luzern).

1934 Beitritt in den Schweizerischen Gewerbeverband.

1930 Jubiläumsfeier in Zürich (20 Jahre Schweizerischer Verband Reisender Marktverkäufer). Herausgabe einer imposanten Jubiläumszeitung.

1929 Ein ausführlicher Bericht über das Sekretariat zeigt, dass die beinahe jährlich wechselnden Sekretäre überfordert sind. Zu oft werden Personen mit diesem schweren Amt betraut, die weder Zeit noch das nötige Rüstzeug besitzen.

1928 Die letzten Querelen werden beigelegt. Die, im Raume stehende Demission, des nun seit zwei Jahre amtierenden Präsidenten Klötzlis wird auf gutes Zureden Zeiers zurückgenommen.

1927 Mitglieder des parallel laufenden Vereins «Helvetia» werden bei uns integriert. Dabei werden gewisse Scharfmacher eliminiert, ein Vorgang der bewirkt, dass die Arbeiten nun speditiver vonstatten gehen.

1926 Demission des Präsidenten. Als Nachfolger wird Hermann Klötzli gewählt.

1925 Wesentliche Verbesserung des Klimas unter den Mitgliedern. Prozess gegen den Konkurrenzverband «ESCO». Ergebnis: Der Prozess wurde gewonnen. Danach langsame Annäherung der Gegner bis zum Wiedereintritt in den «richtigen» Verband.

1924 Infolge Geldmangels wird auf ein Gruppenbild des gesamten Vorstandes verzichtet.

1923 Erstmals wurde eingehend über die Schaffung eines ständigen Sekretariats gesprochen.

1922 Förderung der Marktzeitung.

1921 Eingaben an den Bundesrat. Umwandlung der Kreise in Sektionen. Aufnahme der Sektion Biel. Gesamter Mitgliederbestand: 196.

1920 Das Verbandsgeschehen nimmt wieder langsam an Bedeutung zu. Am 17. Juni kleine Feier zum 10-jährigen Bestehen. Felix Zeier wird als zweiter Präsident gewählt. In der Weihrede werden die Unterschiede vor und nach Gründung des Verbandes beleuchtet.

1919 Verbandsintern sicher das schwerste Jahr. Eine Krise ersten Ranges, wegen inkompetenten und ungeeigneten Vorstandsmitgliedern. Beinahe Auflösung des Verbandes.

1918 Im Krieg kommen zwei Vorstandsmitglieder ums Leben. Mitgliederbestand jetzt: 100 Aktiv- und 28 Passivmitglieder. Grosse Schwierigkeiten wegen des Landesstreiks und einer Grippeepidemie. Herausgabe des ersten Marktkalenders.

1917 Abtrünnige gründen Konkurrenzverband «ESCO». Am 4. März findet eine ausserordentliche Generalversammlung statt. Grund: Quertreibereien von ein paar abtrünniger und selbstsüchtigen Mitglieder. Erster Ausschluss aus dem Verband wegen Disqualifikation eines Zentralkomitee-Mitgliedes (Vizepräsident Albert Müller, Watt).

1916 Erste Kreisversammlungen mit regionalen Wahlen für die zu vergebenden Ämtern in den Sektionen. Die ersten Präsidenten: Zürich: Arthur Müller; St.Gallen: H. Weber; Basel: E. Setz; Bern: F. Zeier.

1915 Gründung einer Sterbekasse. Abhaltung von Wanderversammlungen in Chur und St. Gallen. Bedeutender Zustrom neuer Marktverkäufer.

1914 Erstmals offiziell Plätze für Markthändler an der Landesausstellung. Verhandlung mit den Behörden über den Sonntagsverkauf. Beschluss über die Einteilung des Verbandes in vier Kreise (Bern, Basel, Zürich, St. Gallen). Infolge Mobilisation zeitweise keine Märkte. Gründung einer Not- und Unterstützungskasse.

1913 Eigenes Verlagsrecht für die Verbandszeitung. Neuer Name für das Verbandsblatt: "Schweizer Marktzeitung". Eigene Verbandstafeln für die Standanschrift. Kampf gegen die Standversteigerungen in Baden und Brugg. Erste Verbandsausschlüsse wegen Nichtbezahlung des Beitrags.

1912 Der Verband hat bereits 66 Aktiv- und 11 Passivmitglieder. Kampf gegen zu hohe Gebühren der Bahn und privaten Spediteuren. Gründung eines Redaktionskomitees.

1911 Eintrag ins Schweizerische Handelsregister. Die Herausgabe einer Verbandszeitung unter dem Namen "Der Marktverkäufer" wird beschlossen.

1910 Am 17. Juni wurde der Schweizerische Marktverband in Zürich gegründet.