Unsere Verbandsgeschichte
2025
Die Generalversammlung fand in Rheinfelden statt. Die Mitglieder genehmigten die Finanzreform, neue Statuten und bestätigten die Geschäftsleitung. Martin Suter wurde als Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Der Verband bearbeitete nationale Branchenthemen rund um bargeldlose Zahlungsmittel und Gebührenstrukturen und war damit auch in nationalen Medien präsent. Im Herbst verstarb die Kassierin Rita Mlodischewski unerwartet; die finanzielle Führung wurde interimistisch rasch sichergestellt. Parallel wurden Mitgliederverwaltung und Kommunikation weiter modernisiert. Die Marktsaison profitierte von überwiegend trockenen und warmen Bedingungen; wirtschaftliche Unsicherheiten beeinflussten teils das Konsumverhalten.
2024
Die Generalversammlung fand in Mörigen im Berner Seeland statt. Eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags wurde genehmigt, um den Ausbau von Webseite und Verbandsdatenbank sowie Vorarbeiten zur 125-Jahr-Feier zu finanzieren. Otto Erich Rindisbacher wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Organisatorisch standen Digitalisierung und Strukturarbeit im Mittelpunkt: Web- und Datenbankentwicklung, vertiefte Zusammenarbeit mit Partnern wie dem Schweizerischen Gewerbeverband sowie Prüfung von Lösungen für bargeldlose Zahlungsmittel. In mehreren Sektionen wurden neue Vorstände gewählt. Die Marktsaison war von wechselhaftem, teils extremem Wetter geprägt, dennoch konnten die meisten Märkte und Messen durchgeführt werden.
2023
Die Generalversammlung konnte erstmals nach der Pandemie wieder im gewohnten Rahmen stattfinden. Peter Hutter übernahm das Amt des Verbandspräsidenten; Esther Frei wurde Verbandssekretärin und Rita Mlodischewski Kassierin. Mehrere langjährige Funktionäre wurden geehrt, darunter Jürg Diriwächter als Ehrenpräsident. Die Marktsaison blieb erfolgreich und erreichte wieder ein Niveau vergleichbar mit 2019. Ein aussergewöhnlich warmer Sommer begünstigte die Besucherzahlen, während anhaltender Regen gegen Jahresende die Weihnachtsmärkte erschwerte. Im Verband standen finanzielle Stabilisierung, Mitgliedergewinnung, Kostenoptimierungen sowie die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur und der Öffentlichkeitsarbeit im Fokus.
2022
Nach der schriftlichen Generalversammlung im Februar wurden Anfang 2022 sämtliche Covid-Massnahmen aufgehoben. Die Marktsaison war erfolgreich, mit gut besuchten Märkten, Messen und Festen. Gleichzeitig wirkten Pandemie-Folgen nach: Marktstände fehlten, weil Betriebe aufgehört hatten oder sich neu ausrichteten. Der Krieg in der Ukraine und steigende Energie- sowie Rohstoffpreise brachten zusätzliche Herausforderungen. Der SMV verstärkte die Werbung für das Kulturgut Markt, führte einheitliche Werbemittel ein und baute die digitale Kommunikation aus. Personell wurden Rücktritte von Verbandspräsident Jürg Diriwächter und Kassier Wolfgang Häusler vorbereitet und Nachfolgen eingeleitet.
2021
Hauptversammlungen der Sektionen sowie die Generalversammlung wurden erstmals seit 1910 in schriftlicher Form durchgeführt. Die Sektion Nordwestschweiz wurde neu im Co-Präsidium geführt. Der SMV startete eine intensive Kommunikationsoffensive mit Marktorganisatoren. Mit der Kampagne «Markt – Einkaufen an der frischen Luft» wurde der Markt als sicherer und attraktiver Einkaufsort positioniert. Durch zahlreiche Kontakte, Gespräche und Besuche vor Ort konnte die Durchführung vieler Märkte wieder ermöglicht werden. Ein erfolgreicher Herbst- und Weihnachtsmarkt stabilisierte die Situation vieler Markthändlerinnen und Markthändler.
2020
Mit dem Lockdown vom 16. März kam das Marktgeschehen weitgehend zum Stillstand: Warenmärkte waren vorübergehend verboten, Lebensmittelverkauf war nur unter strengen Auflagen möglich. Rund 50 Markthändlerinnen und Markthändler machten mit einer Protestaktion in Bern auf ihre Situation aufmerksam und konnten ihr Anliegen kurzzeitig gegenüber Bundesrätin Simonetta Sommaruga vorbringen. Viele Sommer- und Herbstmärkte sowie Messen wurden abgesagt; die OLMA fand in reduzierter Form als «OLMA-light» statt. Weihnachtsmärkte wurden gestrichen, mit Einnahmeausfällen von 60 bis 80 Prozent. Der SMV organisierte Pop-up-Märkte und setzte sich mit Partnerverbänden für Unterstützungsmassnahmen und Ausgleichszahlungen ein.
2019
Zirkuspfarrerin Katharina Hobby übergab ihr Amt an Eveline Saoud, die es am 10. September anlässlich des Knabenschiessens übernahm. Neu wurde ein Gottesdienst am ersten Olma-Sonntag auf einer Scooterbahn eingeführt. Der Nachmittag für Menschen mit Behinderung auf den Fahrgeschäften fand erneut grosse Resonanz. Zunehmend schwierige Wetterverhältnisse führten zu mehreren Marktabbrüchen; eine Umfrage zeigte, dass zahlreiche Marktorte ohne die organisatorische Unterstützung durch den SMV und seine Mitglieder ihre Märkte nicht mehr durchführen könnten. Die Mitgliederversammlung genehmigte die Erhöhung des Mitgliederbeitrags auf CHF 400.–. Gleichzeitig belasteten steigende Standgebühren bei stagnierenden oder rückläufigen Umsätzen viele Markthändler.
2018
Die neue Homepage sowie die neue Druckerei für Marktzeitung und Marktkalender haben sich bewährt. Es wurde ein Notfalldispositiv zu Händen der Marktchefs für Unwetter erstellt. Erste Schritte in der Märktewerbung über Facebook und ähnliche Kanäle erfolgten, ebenso die Einführung einer grossflächigen Fahrzeugbeschriftung. Es zeigte sich eine «Inflation» bei Weihnachtsmärkten und mehr Angebote aus «Foodtrucks». Eine Verbandsleitungstagung widmete sich dem Fokus «SMV 2025». Da Gemeinden Märkte aus Kosten- oder Personalgründen abschaffen, übernahmen Sektionen weitere Märkte; Walter Flury installierte eine Anlaufstelle bei Marktchef-Engpässen. Namhafte Messen lagen auf dem «Sterbebett» oder verschwanden (Basler Herbstmesse, Comptoir Suisse, Züspa, MUBA usw.).
2017
Ehrenpräsident Erwin Vock verstarb. Der Marktkalender musste komplett neu gestaltet werden. Die neue Homepage erleichterte Verwaltung, Anmeldungen und die Arbeit der Marktchefs. Der Schaustellerverband reduzierte den Redaktionsteil in der Marktzeitung aus Kostengründen auf jeden zweiten Monat. Auch der Verband sparte und wechselte die Druckerei.
2016
Mitte Januar kam es zum «Frankenschock»: Am 15.01.2016 wurde die Wechselkursbarriere zum Euro aufgehoben, der Euro fiel innert Stunden auf 1:1 zum Franken. Es folgte ein Kaufrausch ennet der Grenze. Im Juni fand eine Audienz in Rom statt: Pfarrer Adrian Bolzern führte eine Gruppe aus der Schweiz nach Rom, wo rund 6000 Schausteller und Markthändler aus ganz Europa von Papst Franziskus empfangen wurden. Die Fahne der Sektion Ostschweiz wurde auf dem Flug beschädigt; später erhielt sie eine Stickerei zum Papstbesuch.
2015
Der 1.-Mai-Markt in Laufen BL wurde aus Angst vor Unwetter abgesagt, obwohl das Wetter freundlich war. Eine Statutenänderung wurde zur Wiederherstellung der Rechtssicherheit für die Sektionen angegangen. Nach schlechten Erfahrungen an der OLMA wurde ein runder Tisch geschaffen, um Massnahmen zum Schutz des Materials umzusetzen; diese zeigten bereits im Herbst Wirkung. Massive Marktgebührenerhöhungen (teils 100 %, z. B. Seengen) belasteten die Markthändler. Fehlende Marktchefs führten zum Einsatz weiterer Marktchefs aus den Sektionen (z. B. Frauenfeld, Lenzburg). Eine App wurde eingeführt, damit der Marktkalender auch auf Handys vollständig abrufbar ist.
2014
Im Online-Marktkalender konnten sich Mitglieder neu einloggen und Marktanmeldungen per Internet tätigen; über 600 Marktorte und mehrere tausend Markttage waren erfasst. Seit Juni war eine Smartphone-Applikation der Marktdaten aufgeschaltet. Pfarrer Adrian Bolzern wurde offiziell als Pfarrer für Zirkusleute, Schausteller und Marktfahrer eingesetzt und löste Pfarrer Ernst Heller ab.
2013
Die GV in Thun wurde ohne Fahnenweihe der neuen Vereinsfahne der Sektion Bern-Biel abgeschlossen, da die Fahne zu spät zugestellt wurde. Die Marktzeitung erhielt Aufwind: Seit der Februarausgabe erschien sie mit integrierter Schaustellerzeitung. Der Druck wechselte von Wallimann zu Ast & Fischer (Wabern). Neu erhielt der Verband 70 % Anteil an den verkauften Inseraten.
2012
Die Sektionen Bern und Biel fusionierten; der SMV bestand neu aus fünf Sektionen: Bern-Biel, Nordwestschweiz, Ostschweiz, Zentralschweiz und Zürich. Philipp Widmer trat nach knapp 20 Jahren aus der Geschäftsleitung zurück und blieb Redaktor der Marktzeitung. Peter Hutter wurde Verbandssekretär. Hiltrud Frei gab das PR-Mandat ab, übernahm das Präsidium der Sektion Ostschweiz; Hildegard Hirzel wurde in den Vorstand gewählt. Ein Onlinekalender wurde auf der Verbandswebseite aufgeschaltet.
2011
Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten kehrte der Verband in den Normalbetrieb zurück; Festschrift und Dokumentar-DVD machten das Jubiläum nochmals erlebbar. Wolfgang Häusler wurde als Nachfolger von Kassier Ueli Stähli gewählt. Die Sektionen Bern und Biel bereiteten eine Fusion zur Sektion Bern-Biel vor.
2010
Das Jubiläumsjahr startete mit einem Medienrundgang am Markt Langnau i. E., gefolgt von einer Generalversammlung in der Kartause Ittingen und einer grossen Jubiläumsfeier in Zürich. Eine Woche später fand ein Jubiläumsmarkt mitten in Zürich statt. Höhepunkt war der nationale Medien- und Publikumsanlass am 19. August 2010 auf dem Bundesplatz in Bern. Fotos und Berichte blieben im Webarchiv und in der gedruckten Festschrift erhalten.
2009
An der GV in Basel wurde Jürg Diriwächter als neuer Verbandspräsident vorgestellt. Die Vorbereitungen für ein ambitioniertes Jubiläumsprogramm liefen; Hans Ruedi Ginsig wurde OK-Präsident. Erstmals arbeitete mit Hiltrud Frei eine Fachperson für PR und Werbung in Verbandsleitung und OK mit. Der Webauftritt des Verbandes wurde umfassend erneuert.
2008
Ehrenpräsident Erwin Vock führte den Verband weiter. Auf der Axalp fand ein Intensivseminar für Verbandsfunktionäre statt, mit Fokus auf Planung des 100-Jahr-Jubiläums und Zukunftsausrichtung. Die Mitglieder bestätigten an der GV die Auflösung der Sterbekasse; die Gelder wurden anteilsmässig auf die sechs Sektionen verteilt.
2006
Hans-Rudolf Ginsig wurde Verbandspräsident. Er versuchte, die welschen Kollegen der SRCI mit dem SMV zu vereinen; das Vorhaben scheiterte am Widerstand der Romands. Gesundheitliche Probleme des Präsidenten machten eine neue Suche auf die folgende GV notwendig.
2005
Der Zentralvorstand wurde abgeschafft; die Verbandsleitung übernahm diese Funktion. Die Sektionen wurden enger in die Verbandsführung eingebunden. Auf dem Säntis fand ein Seminar für 150 Teilnehmende (Marktbehörden und Markthändler) in Zusammenarbeit mit der VNOSM statt. Werner Wegmüller kündigte den Rücktritt an; als designierter Nachfolger wurde Hans-Rudolf Ginsig genannt.
2004
Die Sektion Ostschweiz erhielt eine neue Fahne, die in Weinfelden geweiht wurde. Die Verbandsversicherung wurde wegen mangelnder Nachfrage und versicherungsspezifischer Hindernisse wieder fallengelassen. Die Personenfreizügigkeit mit EU-Ländern zeigte Auswirkungen auf Warenmärkte. An einem Intensivseminar auf der Axalp wurden Weichen für eine Neustrukturierung der Verbandsführung gestellt.
2003
Fahnenweihe der Sektion Nordwestschweiz in Basel. Die Generalversammlung fand im Grossratssaal des Basler Rathauses statt. Der Verband gab erstmals einen Marktkalender für das Publikum heraus; der Vertrieb über Markthändler wurde jedoch zu wenig unterstützt. Ehrenmitglied Karl Hürlimann verstarb.
2002
Die kantonalen Wanderpatente fielen. Albert Iwert trat als Kassier zurück; Ueli Stähli (Brienz) wurde gewählt. Die Mitglieder beschlossen den Beitritt zur Verbandsversicherungs-AG zur günstigeren, branchenspezifischen Absicherung.
2001
Der Mitgliederbeitrag wurde erneut erhöht. Verbandsreformen wurden eingereicht; Sektionsvorstände wollten mehr Aufgaben übernehmen und die Verbandsleitung auflösen. Die GV auf dem Gurten beschloss aus Kostengründen den Austritt aus der UECA. Im Zusammenhang mit dem neuen Reisendengewerbegesetz arbeitete der Verband eng mit dem Schweizerischen Gewerbeverband und den welschen Kollegen zusammen.
2000
Die Verbandsleitung setzte den Auftrag der Mitglieder um: neue Strukturen, mehr Effizienz und mehr Öffentlichkeitsarbeit. Die GV in Luzern folgte nur teilweise den Anträgen des Zentralvorstandes. Die neue Verbandsleitung bestand aus Werner Wegmüller (Präsident), Philipp Widmer (Sekretär) und Albert Iwert (Kassier). Die 90-Jahr-Feier unterstrich die Öffentlichkeitsarbeit; zur Verbandsfahne wurde Karl Hürlimann als Fähnrich genannt.
1999
Der Druck der Marktzeitung ging von der Firma W.E. Fehr an die Druckerei Wallimann in Beromünster.
1998
Zentralpräsident Theo Fleck demissionierte. Werner Wegmüller wurde als Verbandspräsident gewonnen; Philipp Widmer übernahm das Amt des Verbandssekretärs.
1997
Karl Stutz legte als langjähriger Zentralkassier sein Amt nieder und ist durch Albert Iwert ersetzt worden. Ebenso gab es einen Wechsel beim Redaktor der Marktzeitung. Hans Züblin, der schon 1981-1984 dieses Amt ausübte, löste René Lips ab.
1996
Peter Stebler tritt nach zehnjähriger Amtszeit als Verbandspräsident zurück. Als Nachfolger wird Theo Fleck aus Rorschach gewählt.
1993 – 1995
Nicht wenige Marktorte reagieren auf die zunehmende Nachfrage für Marktstände und Marktplätze mit einer Vergrösserung des Marktareals. Bei unverhältnismässigen Erweiterungen interveniert die zuständigen Sektionen, wie auch der Verband. Beachtliche Umsatzeinbussen werden in den meisten Branchen des Markthandels gemeldet.
1992
Infolge anhaltender wirtschaftlicher Rezession drängen immer mehr Leute auf die Märkte, in der Hoffnung, sich eine Existenz aufbauen zu können. Dadurch ist die Zunahme von Neumitgliedern überdurchschnittlich hoch.
1991
Die Luzerner Herbstmesse ist in Gefahr, sie soll vom traditionellen «Inseli» auf die Allmend verlegt werden. Dafür sollte ein Volkspark auf dem Inseli entstehen. Dank aufwendigem Propagandakampf in der Luzerner Presse, geführt von der Sektion Luzern, und der IG-Messen und Märkte wird das Projekt Volkspark vom Stimmvolk an der Urne abgelehnt.
1990
Die letzte GV ist noch nicht vergessen…. Mitgliederbestand: 810 aufgeteilt in die Sektionen Basel 130, Bern 107, Biel 39, Luzern 112, St. Gallen 147, Zürich 275. Die Sektion Biel weiht ihre erste Fahne unter Margrit Asper aus Olten. Sie ist die erste Sektionspräsidentin im Verband.
1989
Amnestie für defekte Verbandstafeln. Erstellung einer Verbandsbroschüre. Erstellung einer Marktdokumentation. Ab 1. Mai Gratis-Hinweise auf unsere Märkte in der Blick-Zeitung.
1988
Drehorgelaktion auf den Märkten für die unwettergeschädigten Bergbauern.
1987
Eröffnung eines ständigen Sekretariates an der Limmatstrasse 195 in Zürich.
1986
Erwin Vock übergibt den Präsidentenstab an Peter Stebler, Birsfelden. Anita Hess aus Einsiedeln wird als erste Frau in den Zentralvorstand gewählt und übernimmt das Zentralsekretariat.
1985
75-Jahr-Jubiläums-GV in Basel. Hochrangige Persönlichkeiten gratulieren. Die Sektion Zürich organisiert aus diesem Anlass einen grossen «Nostalgie-Markt» in der Altstadt.
1984
An der Generalversammlung in Bern beehrte uns Bundesrat Dr. Kurt Furgler mit seinem Besuch und wurde vom SMV symbolisch zum Verbands-Ehrenmitglied ernannt.
1978
Werner Achermann demissioniert. Sein vieljähriges Arbeiten, seine eigenen Interessen zurückstellend, wird gewürdigt. Erwin Vock, Präsident und H.R. Ginsig, Sekretär sorgen für frischen Wind. Prozesse gegen Patentgebühren werden durchgeführt – und verloren; trotzdem positive Aspekte gegenüber den zweifelhaften Patentgebühren. Erste regionale Marktbehördenkonferenz in Thun.
1976
Am 17. September wird in grossem Rahmen die zweite Marktbehördenkonferenz durchgeführt. Hauptanliegen war die Miteinbeziehung des Verbandes in Vernehmlassungen, bezüglich Marktangelegenheiten.
1974
Neuerliche Revision der Verbandsstatuten.
1973
Am 24. August findet in Olten die erste offizielle Marktbehördenkonferenz statt. Hier wird der Grundstein für das heute sehr gute Einvernehmen mit den Marktbehörden gelegt.
1971
Erwin Vock aus Kriens löst H. Schwab als Präsident ab. W. Achermann übergibt das Redaktorenamt an Walter Hächler. Dadurch wird Sekretariat und Redaktion voneinander getrennt. Erste Meinungsumfrage in der Schweizerischen Marktzeitung.
1968
Hans Schwab wird Präsident.
1966
Adolf Lehmann wird als neuer Präsident gewählt.
1965
Schwere Existenzbedrohung durch die überall wütende Maul- und Klauenseuche. Polizeiliche Marktverbote verursachen den Markthändlern grosse finanzielle Verluste.
1963
August Koller wird als 5. Präsident gewählt.
1960
50-Jahrfeier in festlichem Rahmen am 17. Juni 1960 im Saal zu den Kaufleuten in Zürich. Erstmals wird versucht, eine schweizerische Marktbehördenkonferenz zu organisieren. Revision der Verbandsstatuten.
1958
Abspaltung der Sektion Bern. Viele Kontroversen in den verschiedenen Gremien. Mehrere Versuche, Einigkeit zu erreichen haben Erfolg.
1957
Rücktritt des Präsidenten Hermann Klötzli, welcher während dreissig Jahren das Verbandsschiff mit grosser Souveränität und Umsicht leitete. Als neuer Präsident wird gewählt: Theo Frei, Sektion Züric
1948
Umbenennung des Verbandes in Schweizerischer Marktverband.
1939
Gründung der Sektion Waldstätte (Luzern).
1934
Beitritt in den Schweizerischen Gewerbeverband.
1930
Jubiläumsfeier in Zürich (20 Jahre Schweizerischer Verband Reisender Marktverkäufer). Herausgabe einer imposanten Jubiläumszeitung.
1929
Ein ausführlicher Bericht über das Sekretariat zeigt, dass die beinahe jährlich wechselnden Sekretäre überfordert sind. Zu oft werden Personen mit diesem schweren Amt betraut, die weder Zeit noch das nötige Rüstzeug besitzen.
1928
Die letzten Querelen werden beigelegt. Die, im Raume stehende Demission, des nun seit zwei Jahre amtierenden Präsidenten Klötzlis wird auf gutes Zureden Zeiers zurückgenommen.
1927
Mitglieder des parallel laufenden Vereins «Helvetia» werden bei uns integriert. Dabei werden gewisse Scharfmacher eliminiert, ein Vorgang der bewirkt, dass die Arbeiten nun speditiver vonstatten gehen.
1926
Demission des Präsidenten. Als Nachfolger wird Hermann Klötzli gewählt.
1925
Wesentliche Verbesserung des Klimas unter den Mitgliedern. Prozess gegen den Konkurrenzverband «ESCO». Ergebnis: Der Prozess wurde gewonnen. Danach langsame Annäherung der Gegner bis zum Wiedereintritt in den «richtigen» Verband.
1924
Infolge Geldmangels wird auf ein Gruppenbild des gesamten Vorstandes verzichtet.
1923
Erstmals wurde eingehend über die Schaffung eines ständigen Sekretariats gesprochen.
1922
Förderung der Marktzeitung
1921
Eingaben an den Bundesrat. Umwandlung der Kreise in Sektionen. Aufnahme der Sektion Biel. Gesamter Mitgliederbestand: 196.
1920
Das Verbandsgeschehen nimmt wieder langsam an Bedeutung zu. Am 17. Juni kleine Feier zum 10-jährigen Bestehen. Felix Zeier wird als zweiter Präsident gewählt. In der Weihrede werden die Unterschiede vor und nach Gründung des Verbandes beleuchtet.
1919
Verbandsintern sicher das schwerste Jahr. Eine Krise ersten Ranges, wegen inkompetenten und ungeeigneten Vorstandsmitgliedern. Beinahe Auflösung des Verbandes.
1918
Im Krieg kommen zwei Vorstandsmitglieder ums Leben. Mitgliederbestand jetzt: 100 Aktiv- und 28 Passivmitglieder. Grosse Schwierigkeiten wegen des Landesstreiks und einer Grippeepidemie. Herausgabe des ersten Marktkalenders.
1917
Abtrünnige gründen Konkurrenzverband «ESCO». Am 4. März findet eine ausserordentliche Generalversammlung statt. Grund: Quertreibereien von ein paar abtrünniger und selbstsüchtigen Mitglieder. Erster Ausschluss aus dem Verband wegen Disqualifikation eines Zentralkomitee-Mitgliedes (Vizepräsident Albert Müller, Watt).
1916
Erste Kreisversammlungen mit regionalen Wahlen für die zu vergebenden Ämtern in den Sektionen. Die ersten Präsidenten: Zürich: Arthur Müller; St.Gallen: H. Weber; Basel: E. Setz; Bern: F. Zeier.
1915
Gründung einer Sterbekasse. Abhaltung von Wanderversammlungen in Chur und St. Gallen. Bedeutender Zustrom neuer Marktverkäufer.
1914
Erstmals offiziell Plätze für Markthändler an der Landesausstellung. Verhandlung mit den Behörden über den Sonntagsverkauf. Beschluss über die Einteilung des Verbandes in vier Kreise (Bern, Basel, Zürich, St. Gallen). Infolge Mobilisation zeitweise keine Märkte. Gründung einer Not- und Unterstützungskasse.
1913
Eigenes Verlagsrecht für die Verbandszeitung. Neuer Name für das Verbandsblatt: «Schweizer Marktzeitung». Eigene Verbandstafeln für die Standanschrift. Kampf gegen die Standversteigerungen in Baden und Brugg. Erste Verbandsausschlüsse wegen Nichtbezahlung des Beitrags.
1912
Der Verband hat bereits 66 Aktiv- und 11 Passivmitglieder. Kampf gegen zu hohe Gebühren der Bahn und privaten Spediteuren. Gründung eines Redaktionskomitees.
1911
Eintrag ins Schweizerische Handelsregister. Die Herausgabe einer Verbandszeitung unter dem Namen «Der Marktverkäufer» wird beschlossen.
1910
Am 17. Juni wurde der Schweizerische Marktverband in Zürich gegründet.
